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Pressemitteilung vom 23. November 2006

Umfrage unter Finanzjournalisten:
Finanzvorstände mit großer Außenwirkung

Umfrage unter Finanzjournalisten: Gut vertraut mit Finanzvorständen / Lufthansa mit professionellster Finanzkommunikation

Finanzjournalisten achten auf die Kommunikation von Finanzvorständen. Dies belegt eine aktuelle Umfrage des Heroldsberger Wirtschaftsforschungsinstituts Dr. Doeblin bei über 100 Finanzjournalisten renommierter Medien. Im Durchschnitt kennt jeder Finanzjournalist die Namen von 19 Finanzvorständen. Durchschnittlich acht Finanzvorstände nennen Finanzjournalisten auf die Frage, wer die Finanzkennzahlen des eigenen Unternehmens in überzeugender Form nach außen präsentiert. Institutsleiter Prof. Jürgen Doeblin: „Die Ergebnisse unserer Studie belegen die enorme Bedeutung der Finanzvorstände für die Finanzkommunikation von Unternehmen. Sie werden von der wichtigen Multiplikatorgruppe der Finanzjournalisten nicht nur wahrgenommen, sondern auch an ihrer Glaubwürdigkeit gemessen.“

 

Das Institut hatte die Finanzjournalisten auch danach gefragt, welche Unternehmen  durch „eine langfristig angelegte, professionelle Finanzkommunikation“ auffallen. Hier konnte sich die Lufthansa auf den ersten Rang platzieren.

 

Zweifel an Internationalisierung des Bilanzrechts

Zweifel hegen die Finanzjournalisten an mehr Verlässlichkeit von Unternehmensabschlüssen nach der Internationalisierung des deutschen Bilanzrechts. Nur etwa 40 Prozent der Finanzjournalisten sind der Ansicht, dass die Internationalisierung des deutschen Bilanzrechts die Verlässlichkeit von Unternehmensabschlüssen erhöht hat.

Die Journalisten geben auch ein deutliches Votum für die Transparenz von Vorstandsbezügen ab. Sechs von sieben Finanzjournalisten plädieren für die Offenlegung von Aktienoptionen und Pensionszusagen jedes einzelnen Vorstandes großer Aktiengesellschaften.

 

Interesse an Mitarbeiterzahl in Deutschland

In der Studie wird auch gefragt, für welche Kennzahlen sich die Finanzjournalisten am meisten interessieren. Umsatz sowie Gewinn und Verlust eines Unternehmens sind für jeden Finanzjournalisten natürlich von größtem Interesse. Die überwältigende Mehrheit interessiert sich auch für das Ergebnis je Aktie und die Dividende.

 

Bei den personenbezogenen Daten genießt die Zahl der Mitarbeiter eines Unternehmens in Deutschland bei rund 60 Prozent der Finanzjournalisten sehr großes Interesse; etwa ein Viertel interessiert sich etwas dafür. Das Interesse an der Zahl der Mitarbeiter weltweit ist zwar ebenfalls sehr ausgeprägt, steht aber etwas hinter dem Interesse an der Personalkapazität in Deutschland zurück.

 

Finanzjournalisten nutzen das Internet

Etwa die Hälfte der Finanzjournalisten nutzt Weblogs – vermutlich als Leser, weniger als Gestalter eines eigenen Weblogs. Jeder vierte Finanzjournalist bezieht Informationen aus dem Web für einen Newsreader via RSS. Es überrascht der hohe Anteil von rund einem Viertel der Finanzjournalisten, der bereits Podcasting nutzt. Über die Hälfte der Finanzjournalisten greift auf Audio-/Video-Pressekonferenzen via Internet zu.


Studienbeschreibung


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Pressekontakt:

Dr. Doeblin Gesellschaft für Wirtschaftskommunikation mbH
Großgeschaidt 179
90562 Heroldsberg

Telefon (0 91 26) 84 33
Telefax (0 91 26) 80 05
E-Mail:
doeblin@wp-online.de