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Finanzjournalisten
achten auf die Kommunikation von Finanzvorständen. Dies belegt eine
aktuelle
Umfrage des Heroldsberger Wirtschaftsforschungsinstituts Dr. Doeblin
bei über
100 Finanzjournalisten renommierter Medien. Im Durchschnitt kennt jeder
Finanzjournalist die Namen von 19 Finanzvorständen. Durchschnittlich
acht
Finanzvorstände nennen Finanzjournalisten auf die Frage, wer die
Finanzkennzahlen des eigenen Unternehmens in überzeugender Form nach
außen
präsentiert. Institutsleiter Prof. Jürgen
Doeblin:
„Die Ergebnisse unserer Studie belegen die enorme Bedeutung der
Finanzvorstände
für die Finanzkommunikation von Unternehmen. Sie werden von der
wichtigen
Multiplikatorgruppe der Finanzjournalisten nicht nur wahrgenommen,
sondern auch
an ihrer Glaubwürdigkeit gemessen.“
Das
Institut hatte die Finanzjournalisten auch danach gefragt, welche
Unternehmen durch „eine langfristig
angelegte, professionelle Finanzkommunikation“ auffallen. Hier konnte
sich die
Lufthansa auf den ersten Rang platzieren.
Zweifel an Internationalisierung des
Bilanzrechts
Zweifel hegen die
Finanzjournalisten an mehr Verlässlichkeit von Unternehmensabschlüssen
nach der
Internationalisierung des deutschen Bilanzrechts. Nur etwa 40 Prozent
der
Finanzjournalisten sind der Ansicht, dass die Internationalisierung des
deutschen Bilanzrechts die Verlässlichkeit von Unternehmensabschlüssen
erhöht
hat.
Die Journalisten geben
auch ein deutliches Votum für die Transparenz von Vorstandsbezügen ab.
Sechs von
sieben Finanzjournalisten plädieren für die Offenlegung von
Aktienoptionen und
Pensionszusagen jedes einzelnen Vorstandes großer Aktiengesellschaften.
Interesse an
Mitarbeiterzahl in
Deutschland
In der
Studie wird auch gefragt, für welche Kennzahlen sich die
Finanzjournalisten am
meisten interessieren. Umsatz sowie Gewinn und Verlust eines
Unternehmens sind
für jeden Finanzjournalisten natürlich von größtem Interesse. Die
überwältigende Mehrheit interessiert sich auch für das Ergebnis je
Aktie und
die Dividende.
Bei den personenbezogenen
Daten genießt die Zahl der Mitarbeiter eines Unternehmens in
Deutschland bei
rund 60 Prozent der Finanzjournalisten sehr großes Interesse; etwa ein
Viertel
interessiert sich etwas dafür. Das Interesse an der Zahl der
Mitarbeiter
weltweit ist zwar ebenfalls sehr ausgeprägt, steht aber etwas hinter
dem
Interesse an der Personalkapazität in Deutschland zurück.
Finanzjournalisten nutzen
das
Internet
Etwa die
Hälfte der Finanzjournalisten nutzt Weblogs – vermutlich als Leser,
weniger als
Gestalter eines eigenen Weblogs. Jeder vierte Finanzjournalist bezieht
Informationen aus dem Web für einen Newsreader via RSS. Es überrascht
der hohe
Anteil von rund einem Viertel der Finanzjournalisten, der bereits
Podcasting
nutzt. Über die Hälfte der Finanzjournalisten greift auf
Audio-/Video-Pressekonferenzen via Internet zu.
Studienbeschreibung
Prospektanforderung
Pressekontakt:
Dr. Doeblin Gesellschaft für Wirtschaftskommunikation mbH
Großgeschaidt 179
90562 Heroldsberg
Telefon
(0 91 26) 84 33
Telefax (0 91 26) 80 05
E-Mail: doeblin@wp-online.de
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